Jeder physische Kontakt zwischen Täter und Tatort hinterlässt mikroskopische Spuren

Kriminalität
Jeder physische Kontakt zwischen Täter und Tatort hinterlässt mikroskopische Spuren

Locards Regel vom Spurenaustausch ist das Fundament der modernen Forensik. Sie besagt, dass jede physische Interaktion zwischen Täter und Tatort zu einem mikroskopischen Materialtransfer führt.

Edmond Locard, oft als der 'Sherlock Holmes von Frankreich' bezeichnet, gründete 1910 in Lyon das erste Kriminallabor der Welt. Er formulierte den Leitsatz, dass jeder Kontakt eine Spur hinterlässt. Nach diesem Prinzip bringt ein Täter unweigerlich etwas zum Tatort und nimmt beim Verlassen etwas davon mit – seien es Fasern, Erde oder Hautzellen.

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