Die nordische Kosmologie beschreibt die physische Welt als die Überreste eines Urzeitriesen

Mythologie
Die nordische Kosmologie beschreibt die physische Welt als die Überreste eines Urzeitriesen

In der nordischen Kosmologie wurde das physische Universum aus den zerstückelten Überresten von Ymir erschaffen, einem Urzeitriesen, den der Gott Odin und seine Brüder erschlugen.

Der Schöpfungsakt der Nordmänner beginnt mit der rituellen Tötung des Riesen Ymir. Aus seinen Körperteilen wurde der Kosmos architektonisch gestaltet. Laut der 'Völuspá' formten Odin und seine Brüder die Erde aus Ymirs Fleisch und die Berge aus seinen Knochen. Das Himmelsgewölbe entstand aus seiner Schädeldecke. Die Wolken bildeten sich aus seinem Gehirn, während sein Blut die weiten, alles umschließenden Meere füllte.

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