Nanoinjektoren verpflanzen Kraftwerke direkt in kränkelnde menschliche Zellen
Mithilfe von Nanoinjektoren lassen sich zelluläre Abwehrmechanismen umgehen, um gesunde Mitochondrien in geschwächte Zellen zu transplantieren. Dies eröffnet neue Wege, die Energieproduktion bei Stoffwechsel- und Nervenerkrankungen wiederherzustellen.
Ein spezielles Fluidik-Kraftmikroskop mit einer nur 200 Nanometer breiten Hohlnadel kann nun Zellmembranen durchdringen. So lassen sich gesunde Mitochondrien direkt in das Zytoplasma injizieren. Forscher der ETH Zürich entwickelten diese Technik, um mitochondriale Dysfunktionen zu behandeln. Diese gelten als Ursache für Leiden wie Myopathie und Parkinson.