Zen-Steingärten werden täglich zur Meditation geharkt

Kultur
Zen-Steingärten werden täglich zur Meditation geharkt

Zen-Steingärten nutzen sorgfältig geharkten Kies und platzierte Felsen. Sie schaffen ruhige, minimalistische Landschaften. Diese inspirieren zu tiefer Meditation und Harmonie mit der Natur.

Zen-Steingärten, Karesansui genannt, entstanden in Japan vom 14. bis 16. Jahrhundert. Sie wurzeln in der Zen-buddhistischen Philosophie. Diese minimalistischen Landschaften zeigen weißen Kies, der zu Mustern geharkt ist. Diese Muster symbolisieren Wasser, während Felsen Berge darstellen. Die Abwesenheit von Pflanzen fördert kontemplative Meditation. Dies hilft, Stress abzubauen und Harmonie mit der Natur zu fördern. Diese Gärten verkörpern Zen-Prinzipien der Einfachheit und Vergänglichkeit. Der Garten des Ryoan-ji Tempels in Kyoto hat zum Beispiel 15 Felsen. Sie sind so angeordnet, dass einer immer verborgen ist. Dies symbolisiert, dass Erleuchtung wechselnde Perspektiven erfordert. Gärtner harken die Muster täglich. So entsteht eine sich ständig verändernde, doch zeitlose Schönheit, ähnlich dem Leben selbst.

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