Ein ethnischer Konflikt in Schuschi veränderte 1920 die Demografie des Kaukasus
Im März 1920 wurde die historische Stadt Schuschi zum Schauplatz gewaltsamer Unruhen. Diese veränderten die ethnische Landschaft von Bergkarabach für das nächste Jahrhundert grundlegend.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs eskalierten die Spannungen im Kaukasus. Aserbaidschanische und türkische Truppen griffen das armenische Viertel von Schuschi an. Lokale Freischärler unterstützten diesen verheerenden Überfall. Ein Großteil des kulturellen Erbes der Stadt wurde dabei zerstört. Zudem verschob sich die Bevölkerungsstruktur massiv.
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