Römische ziffern machten mathematik viel schwerer
Römische ziffern machten grundlegende addition komplex. Das lag am fehlenden stellenwert. Dies zeigt die revolutionäre kraft unseres modernen zahlensystems für den wissenschaftlichen fortschritt.
Anders als unser dezimalsystem fehlte römischen ziffern der stellenwert. Das machte selbst einfache addition überraschend kompliziert. Stellen sie sich vor, 199 (CXCIX) und 1 (I) zu addieren. Sie müssten werte mental umwandeln und die zahl komplett zu CC (200) umschreiben. Dieses system, basierend auf buchstaben wie I, V, X, L, C, D, M, war gut zum zählen. Für komplexe berechnungen war es jedoch schrecklich. Römische ingenieure nutzten oft abakusse für die arithmetik. Das unterstreicht die grenzen des systems. Die umstellung auf arabische ziffern vereinfachte die mathematik dramatisch. Ihr revolutionäres stellenwertsystem beschleunigte den wissenschaftlichen fortschritt in der renaissance.