Meditation beruhigt das angstzentrum des gehirns

Psychologie
Meditation beruhigt das angstzentrum des gehirns

Meditation beruhigt die amygdala, das angst- und stresszentrum des gehirns. Sie fördert emotionale ruhe und widerstandsfähigkeit. Dies geschieht durch die dämpfung von kampf-oder-flucht-reaktionen.

Meditation reduziert die aktivität der amygdala erheblich. Diese gehirnregion ist für angst und stress verantwortlich. Dies dämpft automatische kampf-oder-flucht-reaktionen. So entsteht ein gefühl der ruhe. Forschung, auch von der Harvard Medical School, zeigt: Schon kurze sitzungen verringern die reaktivität der amygdala auf emotionale reize. Dies ist wichtig, da chronische überaktivität der amygdala mit angst und depression verbunden ist. Durch die modulation dieses bereichs bietet meditation einen nicht-invasiven weg. Sie verbessert die emotionale regulation und bewältigt alltäglichen stress. Langzeit-meditierende zeigen sogar strukturelle veränderungen, wie eine kleinere amygdala. Dies deutet auf dauerhafte vorteile für das geistige wohlbefinden hin.

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