Virtuelle realität besiegt ängste ohne echte risiken

Psychologie
Virtuelle realität besiegt ängste ohne echte risiken

Die virtual-reality-expositionstherapie versetzt menschen sicher in ihre ängste. Sie verdrahtet das gehirn effektiv neu, um phobien zu überwinden. Dies macht die behandlung psychischer erkrankungen zugänglicher.

Die virtual-reality-expositionstherapie (VRET) ist eine wirksame methode, phobien wie höhenangst oder spinnenangst zu überwinden. Sie versetzt menschen mithilfe von VR-headsets in realistische simulationen ihrer ängste. So können sie sich ihren ängsten sicher stellen. Dieser innovative ansatz wurde in den frühen 1990er jahren entwickelt. Er baut auf traditioneller therapie auf und bietet anpassbare, wiederholbare szenarien. Studien zeigen, dass VRET genauso wirksam ist wie persönliche therapie. Die erfolgsquoten liegen bei 70-90% und die therapie wirkt oft schneller. Sie hilft den 10% der erwachsenen weltweit, die von phobien betroffen sind. Dies geschieht durch die neuverdrahtung von angstpfaden. Die behandlung wird zugänglicher. Sie kann die psychische gesundheitsversorgung bei komplexen störungen wie PTBS verändern.

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