Korallenpolypen jagen nachts zum Überleben
Nachts strecken Korallenpolypen ihre Tentakel aus, um Nahrung zu fangen. Diese wichtige Strategie fördert das Riffwachstum. Sie unterstützt auch die unglaubliche Artenvielfalt des Ozeans.
Korallenpolypen, die winzigen Lebewesen, die farbenprächtige Riffe bilden, strecken ihre stechenden Tentakel hauptsächlich nachts aus. So fangen sie Nahrung. Tagsüber ziehen sie sich zurück. Das schützt sie vor Fressfeinden und UV-Licht. Diese nächtliche Nahrungsaufnahme ist entscheidend. Viele Planktonarten, ihre Beute, steigen nach Einbruch der Dunkelheit an die Oberfläche. Das macht sie leichter fangbar. Dieses nächtliche Festmahl liefert bis zu 30 % der Korallenenergie. Es ergänzt die Nährstoffe von symbiotischen Algen tagsüber. Diese effiziente Nahrungssuche erhält die Korallengesundheit. Sie sichert auch die unglaubliche Artenvielfalt der Riffe. Diese beherbergen über 25 % aller Meeresarten. Einige Tiefseekorallen ernähren sich jedoch in ihrer ewigen Dunkelheit kontinuierlich.