Wärmere Ozeane befeuern jedes Jahr stärkere Hurrikane

Umwelt
Wärmere Ozeane befeuern jedes Jahr stärkere Hurrikane

Der Klimawandel erwärmt die Meeresoberflächen. Dies gibt Hurrikanen mehr Energie, um stärker und zerstörerischer zu werden. Dadurch steigen die Risiken für Küstengemeinschaften weltweit.

Hurrikane beziehen ihre immense Kraft aus der Wärme und Feuchtigkeit warmer Ozeangewässer. Die globale Erwärmung erhöht stetig die Oberflächentemperaturen der Meere. Dadurch intensivieren sich diese Stürme leichter. Zum Beispiel haben sich die Ozeane um etwa 0,13 Grad Celsius pro Jahrzehnt erwärmt. Dies liefert zusätzliche thermische Energie für die Bildung und Verstärkung tropischer Wirbelstürme. Dieser Trend war während der atlantischen Hurrikansaison 2017 deutlich. Damals gab es drei verheerende Stürme der Kategorie 5 bei rekordwarmen Gewässern. Wissenschaftler sagen voraus, dass die Gesamtzahl der Hurrikane nicht unbedingt steigen wird. Der Anteil intensiver Stürme wird jedoch wahrscheinlich zunehmen. Stärkere Hurrikane bringen heftigere Winde, stärkere Regenfälle und höhere Sturmfluten. Dies erhöht die Risiken für Küstengemeinschaften weltweit.

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