Plastikmüll täuscht meeresschildkröten in tödliche mahlzeiten
Alte Meeresschildkröten verwechseln Plastikmüll mit Quallen, ihrer Hauptnahrung. Dies führt zu tödlichem Verschlucken. Es verursacht Hunger, Verletzungen und den Tod in unseren Ozeanen.
Meeresschildkröten, seit über 100 Millionen Jahren alte Seefahrer, verwechseln schwimmenden Plastik oft mit Quallen. Quallen sind ihre Lieblingsspeise. Diese Meerestiere jagen nach Sicht und Geruch. Plastiktüten und Flaschen im Wasser ähneln Quallen perfekt. Sie sind durchsichtig und treiben. Das Verschlucken dieses unverdaulichen Plastiks blockiert ihren Verdauungstrakt. Dies führt zu Hunger, inneren Verletzungen oder Giftansammlungen. Diese Verwechslung ist ein Hauptgrund, warum alle sieben Meeresschildkrötenarten gefährdet oder bedroht sind. Studien zeigen Plastik in bis zu 50 % der untersuchten Schildkröten. Jährlich gelangen schätzungsweise 8 Millionen Tonnen Plastik in unsere Ozeane. Dies bedroht diese wichtigen Ökosystemregulatoren und stört marine Nahrungsnetze.