Astronomen bilden Exoplaneten-Leuchten direkt ab

Weltraum
Astronomen bilden Exoplaneten-Leuchten direkt ab

Astronomen nutzen Hochkontrast-Bildgebung. Sie fangen das schwache Leuchten von Exoplaneten direkt ein. So durchdringen sie das blendende Licht der Muttersterne. Dies enthüllt Geheimnisse ferner Welten und ihrer Atmosphären.

Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen Planeten, der einen fernen Stern umkreist! Hochkontrast-Bildgebung macht dies möglich. Astronomen können so das schwache Leuchten von Exoplaneten direkt einfangen. Diese Technik blockiert das blendende Licht des Muttersterns. Es kann eine Milliarde Mal heller sein als sein Planet. Die erste direkte Aufnahme eines Exoplaneten, 2M1207b, wurde 2004 bestätigt. Seitdem haben wir sogar Systeme wie HR 8799 mit vier Gasriesen gesehen. Ihr Infrarot-Leuchten wurde dabei sichtbar. Diese Methode hilft Wissenschaftlern, Exoplaneten-Atmosphären zu untersuchen. Sie suchen nach Wasser, Methan und Kohlendioxid. Dies gibt Hinweise auf Planetenentstehung und potenzielle Bewohnbarkeit. Das James-Webb-Weltraumteleskop soll diese Entdeckungen erweitern. Es könnte Dutzende weiterer Exoplaneten abbilden.

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