Schwarze löcher schleudern kosmische jets mit fast lichtgeschwindigkeit
Aktive schwarze löcher schleudern starke plasmajets mit fast lichtgeschwindigkeit. Sie formen galaxien und geben hinweise auf die kosmische evolution und sternentstehung.
Supermassereiche schwarze löcher in galaxienzentren schleudern starke relativistische jets aus. Dies sind plasmamströme, die sich fast mit lichtgeschwindigkeit bewegen. Diese jets entstehen, wenn materie in das schwarze loch wirbelt. Dabei entstehen intensive magnetfelder. Diese beschleunigen geladene teilchen zu schmalen strahlen. Sie wurden erstmals in den 1950er jahren beobachtet. Diese kosmischen feuerschläuche, wie der von galaxie M87, erstrecken sich über 5.000 lichtjahre. Sie zeigen, wie schwarze löcher wachsen und ihre wirtsgalaxien formen. Sie injizieren energie in interstellare gase. Dies beeinflusst die sternentstehung. Möglicherweise verteilen sie auch energie im frühen universum.