Ein kosmisches Leuchtfeuer pulsiert von einem toten Stern
Der Krebsnebel, ein 1.000 Jahre alter Supernova-Überrest, pulsiert mit Energie von seinem zentralen Neutronenstern. Er offenbart die gewaltsame Wiedergeburt eines Sterns und seinen dauerhaften kosmischen Einfluss.
Der Krebsnebel, eine beeindruckende Gas- und Staubwolke, ist der Überrest des explosiven Todes eines massereichen Sterns im Jahr 1054 n. Chr. Alte Astronomen zeichneten diese Supernova auf. Sie übertraf kurzzeitig die Helligkeit der Venus. In ihrem Zentrum liegt ein schnell rotierender Neutronenstern, ein Pulsar. Dieser sendet starke Strahlungsstrahlen durch den Weltraum aus. Dieser 1968 entdeckte Pulsar rotiert 30 Mal pro Sekunde. Er erzeugt einen pulsierenden Effekt, der von der Erde aus nachweisbar ist. Seine intensive Energie treibt das Leuchten des Nebels an. Dies verhindert sein Verblassen. Dieser 1.000 Jahre alte Überrest bietet einen einzigartigen Einblick in die Sternentwicklung und die Entstehung schwerer Elemente.