Vulkane erzeugen eigene Gewitterstürme

Wissenschaft
Vulkane erzeugen eigene Gewitterstürme

Vulkanausbrüche erzeugen eigene starke Gewitterstürme. Kollidierende Aschepartikel erzeugen dabei immense statische Elektrizität in der Wolke. Dies gibt Einblicke in die Ausbruchsintensität.

Wenn Vulkane ausbrechen, spucken sie nicht nur Asche und Gestein. Sie können auch spektakuläre Gewitterstürme entfachen. Dieses Phänomen nennt man manchmal „schmutzige Gewitter“. Es entsteht, wenn Millionen von Asche-, Gesteins- und Eispartikeln in die Luft geschleudert werden. Diese Partikel kollidieren heftig. Dabei erzeugen sie massive statische Elektrizität. Das ist ähnlich wie beim Reiben eines Ballons an den Haaren. Die elektrischen Ladungen trennen sich in der Aschewolke. Sie bauen sich auf, bis starke Blitze durch den Himmel zucken. Oft erscheinen sie in auffälligen Lila-, Blau- und Rottönen. Diese vulkanischen Blitze können häufiger und intensiver sein als normale Gewitter. Sie geben Wissenschaftlern Hinweise auf die Intensität des Ausbruchs. Sie helfen sogar, Staubstürme auf dem Mars zu verstehen.

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