Mill sagte, es sei besser, ein unzufriedener Mensch zu sein
John Stuart Mill, ein wichtiger Philosoph, argumentierte. Intellektuelle und moralische Freuden (höhere Freuden) bieten tieferes, dauerhafteres Glück. Dies gilt mehr als grundlegende körperliche Annehmlichkeiten. Dies prägte das ethische Denken tiefgreifend.
Der britische Philosoph John Stuart Mill meinte, nicht alle Freuden seien gleich. In seinem Essay *Utilitarismus* von 1863 unterschied er zwischen 'höheren' und 'niedrigeren' Freuden. Niedrigere Freuden sind grundlegende körperliche Annehmlichkeiten, wie Essen. Höhere Freuden umfassen Intellekt und Moral. Dazu gehören Kunstgenuss oder Wissensstreben. Mill glaubte, dass diejenigen, die beides erleben, die höheren Freuden überwältigend bevorzugen. Er sagte berühmt: „Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein.“ Diese Idee verfeinerte den Utilitarismus. Sie betonte die Qualität des Glücks über die bloße Quantität. Sie förderte Bildung als Weg zur wahren Erfüllung.