Alle ideen stammen von unseren sinnen

Philosophie
Alle ideen stammen von unseren sinnen

David Hume schlug vor, dass alle menschlichen Ideen direkt von Sinneseindrücken stammen. Er lehnte das Konzept des angeborenen Wissens ab. Dies prägte das moderne Denken.

Der Philosoph David Hume argumentierte im 18. Jahrhundert. Er sagte, jede Idee in unserem Kopf kommt von lebhaften Sinneseindrücken. Diese nannte er Impressionen. Ein scharfer Schmerz durch einen Nadelstich ist zum Beispiel eine Impression. Sich später an diesen Schmerz zu erinnern, ist eine Idee. Es ist eine blassere Kopie. Er glaubte, ohne vorherige Impressionen könnten keine Ideen entstehen. Jemand, der blind geboren wurde, könnte sich die Farbe Scharlach nie wirklich vorstellen. Diese revolutionäre empiristische Ansicht stellte frühere Überzeugungen in angeborene Ideen in Frage. Sie betonte Beobachtung statt Spekulation. Humes Theorie prägte die moderne Psychologie und die wissenschaftliche Methode. Sie zeigte, dass unser Wissen auf das beschränkt ist, was wir fühlen und worüber wir nachdenken können. Er wandte dies sogar auf die Kausalität an. Er meinte, wir nehmen nur Abfolgen von Ereignissen wahr. Direkte Ursache und Wirkung sehen wir nicht.

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