Wie muskeln sich bewegen, ohne ihre länge zu ändern

Wissenschaft
Wie muskeln sich bewegen, ohne ihre länge zu ändern

Muskeln ziehen sich zusammen. Aktin- und Myosinfilamente gleiten aneinander vorbei. Dieser molekulare Tanz treibt alle Tierbewegungen an. Auch zelluläre Prozesse wie die Wundheilung werden so ermöglicht.

Ihre Muskeln ziehen sich zusammen. Das geschieht durch ein mikroskopisches Tauziehen. Zwei Proteine sind daran beteiligt: Aktin und Myosin. Diese Filamente gleiten aneinander vorbei. Sie verkürzen sich dabei nicht. Dieser clevere Mechanismus wird durch ATP angetrieben. Er zieht die Grundeinheiten des Muskels näher zusammen. So entsteht jede Bewegung, vom Blinzeln bis zum Sprint. Diese „Gleitfilamenttheorie“ wurde 1954 vorgeschlagen. Sie revolutionierte unser Verständnis der Biologie. Sie erklärt die präzise Muskelkontrolle. Sie ist die Grundlage aller Tierbewegungen. Auch zelluläre Vorgänge wie die Wundheilung basieren darauf. Störungen dieses empfindlichen Tanzes können zu Krankheiten führen. Ein Beispiel ist Muskeldystrophie.

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