Die Sundarbans: ein natürlicher Schutzschild gegen Zyklone
Der riesige Mangrovenwald der Sundarbans dient als natürliche Barriere. Er schützt Bangladeschs Küstengemeinden vor verheerenden Zyklonen. Er reduziert Sturmfluten und Winde. Dies erweist sich als effektiver als künstliche Schutzmaßnahmen.
Die Sundarbans, der größte Mangrovenwald der Welt, ist eine wichtige natürliche Barriere. Er schützt Bangladeschs Küstengemeinden vor verheerenden Zyklonen. Sein dichtes Netz aus verworrenen Wurzeln und dichtem Laub schwächt die Energie von Sturmfluten und starken Winden ab. Dies reduziert deren Auswirkungen erheblich. Zum Beispiel verringerten die Sundarbans während des Zyklons Sidr im Jahr 2007 die Schäden in den dahinter liegenden Gebieten. Sie verlangsamten Winde und fingen Sedimente ein. Diese natürliche Verteidigung ist entscheidend für Bangladesch. Dort leben über 40 Millionen Menschen in gefährdeten Küstenzonen. Der Klimawandel bringt intensivere Stürme mit sich. Der Erhalt dieser Mangroven ist weitaus effektiver als der Bau kostspieliger künstlicher Barrieren. Er unterstützt auch die lokale Wirtschaft und bindet Kohlenstoff.