Aztekische Aquädukte brachten Süßwasser in eine Inselstadt

Geschichte
Aztekische Aquädukte brachten Süßwasser in eine Inselstadt

Die Azteken bauten bemerkenswerte Aquädukte. Sie leiteten Süßwasser kilometerweit über einen See. So versorgten sie ihre blühende Inselmetropole Tenochtitlan. Das war eine Meisterleistung antiker Wasserbautechnik.

Stellen Sie sich vor, eine geschäftige Stadt auf einer Insel zu bauen, umgeben von ungenießbarem Wasser! Genau das taten die Azteken mit Tenochtitlan. Ihre Hauptstadt wurde um 1325 gegründet. Um die geschätzten 200.000 Einwohner zu versorgen, bauten sie ausgeklügelte Aquädukte. Ein Beispiel ist der berühmte Chapultepec-Aquädukt. Er erstreckte sich kilometerweit von Festlandquellen. Dieser Bau begann in den 1460er Jahren. Er hatte ein Doppelkanalsystem. Ein Kanal konnte gereinigt oder repariert werden. Der andere lieferte kontinuierlich Wasser. Dies sicherte einen ständigen Fluss für den täglichen Bedarf. Auch Landwirtschaft und öffentliche Bäder wurden versorgt. Diese fortschrittliche Wasserbautechnik war entscheidend für Tenochtitlans Überleben und Wachstum. Sie machte es zu einer der größten präkolumbianischen amerikanischen Städte. Diese alten Systeme beeinflussten sogar spätere Wasserinfrastrukturen im modernen Mexiko-Stadt. Das zeigt den anhaltenden Einfallsreichtum der Azteken.

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