Wälder haben ein unterirdisches Pilz-Internet
Wälder funktionieren wie vernetzte Gemeinschaften. Dies liegt an riesigen unterirdischen Pilznetzwerken. Diese verbinden Baumwurzeln. So können Bäume Nährstoffe teilen und kommunizieren.
Tief unter Waldböden verbinden riesige Pilznetzwerke Baumwurzeln. Sie bilden ein „Wood Wide Web“. Diese Mykorrhiza-Verbindungen ermöglichen Bäumen den Austausch wichtiger Nährstoffe wie Phosphor. Sie können sogar Warnsignale senden. Pilze nehmen Wasser und Mineralien auf. Dafür erhalten sie Zucker von Pflanzen. Dieses System hilft älteren „Mutterbäumen“. Sie unterstützen junge Setzlinge oder schwache Nachbarn. Dies geschieht durch den Transfer von Kohlenstoff und Nährstoffen. Studien zeigen, dass bis zu 80 Prozent der Baumarten teilnehmen. Dies unterstreicht ihre Rolle für die Widerstandsfähigkeit des Waldes. Es stellt unsere Sicht der Natur als rein wettbewerbsorientiert in Frage. Diese Netzwerke ermöglichen Bäumen sogar die „Kommunikation“ von Bedrohungen. Dazu gehören beispielsweise Insektenangriffe.