Das Oculus des Pantheons lässt Regen für perfekten Klang herein
Das offene Oculus des Pantheons beleuchtet nicht nur das Innere. Zusammen mit der Kuppel schafft es durch antike römische Ingenieurskunst eine überraschend perfekte Akustik.
Roms Pantheon, erbaut zwischen 118 und 125 n. Chr., besitzt eine riesige Betonkuppel. Diese hat ein 8,7 Meter großes Oculus, eine offene Dachöffnung. Diese Öffnung lässt natürliches Licht und sogar Regen herein. Dies war eine bewusste Designwahl, um das Gebäude mit der Natur zu verbinden. Alte Drainagesysteme auf dem schrägen Boden verhindern Überschwemmungen. Dieses geniale Design schafft auch eine außergewöhnliche Akustik. Die kugelförmige Kuppel reflektiert den Schall gleichmäßig. Das Oculus lässt überschüssigen Schall entweichen und verhindert Echos. Diese Mischung aus Form und Funktion zeigt die römische Meisterschaft in Materialien und nachhaltigem Design. Es war seiner Zeit Jahrhunderte voraus.