Winziger Krill versorgt die Riesen des Südpolarmeers
Riesige Schwärme antarktischen Krills bilden die wesentliche Basis des Nahrungsnetzes im Südpolarmeer. Sie versorgen majestätische Wale und Robben und stützen das gesamte Ökosystem der Region.
Antarktischer Krill sind winzige, garnelenartige Lebewesen. Sie bilden riesige Schwärme. Diese Schwärme sind die Grundlage des Nahrungsnetzes im Südpolarmeer. Oft sind sie sogar vom Weltraum aus sichtbar. Sie ernähren große Populationen von Walen, Robben und anderen Meerestieren. Ein Blauwal kann in der Fresszeit täglich bis zu vier Tonnen Krill fressen. Das zeigt ihre entscheidende Rolle. Krill gedeiht in nährstoffreichen antarktischen Gewässern. Sie ernähren sich von Phytoplankton. So übertragen sie effizient Energie von mikroskopischem Leben zu Spitzenprädatoren. Wissenschaftler schätzen ihre Gesamtbiomasse auf etwa 400 Millionen Tonnen. Das macht sie zu einem der häufigsten vielzelligen Tiere der Erde. Ohne Krill würde das empfindliche Gleichgewicht dieses polaren Ökosystems zusammenbrechen. Dies würde gefährdete Arten und den globalen Kohlenstoffkreislauf bedrohen.