Tauender arktischer permafrost setzt uraltes methan frei

Umwelt
Tauender arktischer permafrost setzt uraltes methan frei

Tauender arktischer Permafrost setzt Methan frei. Dieses starke Treibhausgas schafft einen gefährlichen Kreislauf. Das beschleunigt die globale Erwärmung und erschwert Klimabemühungen.

Der dauerhaft gefrorene Boden der Arktis, Permafrost genannt, taut mit steigenden globalen Temperaturen auf. Dieser gefrorene Boden enthält riesige Mengen alter organischer Materie. Dazu gehört Methan, ein Treibhausgas, das über ein Jahrhundert 28-mal stärker ist als Kohlendioxid. Wenn der Permafrost schmilzt, zersetzen Mikroben dieses Material. Dabei wird Methan in die Atmosphäre freigesetzt. Dies schafft einen gefährlichen Kreislauf. Mehr Erwärmung führt zu mehr Auftauen. Das setzt mehr Methan frei und verstärkt die globale Erwärmung weiter. Wissenschaftler beobachten diese Beschleunigung seit dem späten 20. Jahrhundert. Die arktischen Temperaturen steigen fast doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Diese Rückkopplungsschleife erschwert die Stabilisierung unseres Klimas erheblich.

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