Amazonasaffen nutzen Lianenbrücken zur Fortbewegung im Blätterdach

Natur
Amazonasaffen nutzen Lianenbrücken zur Fortbewegung im Blätterdach

Amazonasaffen bewegen sich im Regenwalddach über natürliche Lianenbrücken. So vermeiden sie Raubtiere am Boden und erreichen wichtige Ressourcen. Diese clevere Anpassung zeigt die Widerstandsfähigkeit tropischer Evolution.

Im Amazonas-Regenwald nutzen Affen wie Spinnen- und Brüllaffen natürliche Brücken aus Lianen. Diese holzigen Kletterpflanzen verbinden Bäume miteinander. Das erhöhte Netzwerk liegt oft über 30 Meter hoch. Es ist eine wichtige Autobahn für die Affen. Sie können so Nahrung suchen, Kontakte pflegen und Raubtieren entkommen. Der gefährliche Waldboden muss nicht betreten werden. Der Boden wimmelt von Jaguaren und wird oft überschwemmt. Das Herabsteigen ist riskant und energieintensiv. Diese stabilen Lianenpfade sind bis zu 100 Meter lang. Sie sind entscheidend für den ganzjährigen Zugang zu Nahrung. Zudem fördern sie die Samenverbreitung. Sie unterstützen schätzungsweise 50 Prozent der weltweiten terrestrischen Artenvielfalt.

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