Mittelalterliche Bauern stahlen Holz mit leisen Sägen
Um den königlichen Wachen zu entgehen, tauschten Holzdiebe im 14. Jahrhundert ihre effizienten Äxte gegen leisere Handsägen ein, um nachts unbemerkt Holz zu schlagen.
Im 13. und 14. Jahrhundert standen die königlichen Wälder der Normandie unter ständiger Bewachung durch Forstaufseher. Da der Waldbestand schrumpfte und Holz zu einer wichtigen Einnahmequelle für die französische Krone wurde, führte die Forstverwaltung strenge Regeln für den Holzeinschlag ein. Während Adlige und Klöster oft großzügige Nutzungsrechte erhielten, mussten einfache Bürger Gebühren zahlen. Diese wurden oft in Form von Geld oder Waren wie Heringen, Hafer und Eiern entrichtet.