Das antarktische Ozonloch heilt langsam

Umwelt
Das antarktische Ozonloch heilt langsam

Das antarktische Ozonloch, verursacht durch menschengemachte Chemikalien, erholt sich langsam. Dies ist globalen Bemühungen zu verdanken. Es zeigt die Kraft internationaler Umweltabkommen.

Jeden Frühling bildet sich über der Antarktis ein riesiges Loch in der Ozonschicht. Chlor aus alten Kühlmitteln und Aerosolen verursacht dies. Diese Ausdünnung wurde 1985 entdeckt. Sie lässt schädliche UV-Strahlung die Erde erreichen. Das erhöht das Hautkrebsrisiko und schädigt Meereslebewesen. Kalte antarktische Bedingungen aktivieren Chlormoleküle. Diese zerstören dann schnell Ozon. Ein einziges Chloratom kann Tausende von Ozonmolekülen zerstören, bevor es neutralisiert wird. Dank des Montrealer Protokolls von 1987 erholt sich die Ozonschicht langsam. Dieses Protokoll hat ozonschädigende Chemikalien abgeschafft. Wissenschaftler prognostizieren, dass das Loch bis Mitte des Jahrhunderts vollständig geschlossen sein könnte. Dies ist ein Beweis für globale Umweltmaßnahmen. Die Größe variiert noch jährlich. Manchmal erreicht sie das Dreifache der Größe der Vereinigten Staaten. Diese Umwelterfolgsgeschichte zeigt, was gemeinsame Anstrengungen erreichen können.

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