Anglerfische nutzen leuchtende Köder zur Jagd in der Tiefsee
Tiefsee-Anglerfische nutzen einen leuchtenden Köder. Dieser wird von symbiotischen Bakterien angetrieben. Sie locken und fangen damit Beute in der dunklen Tiefsee. Dies ist eine entscheidende Überlebensstrategie.
Tiefsee-Anglerfische leben in den dunkelsten Zonen des Ozeans. Sie besitzen ein einzigartiges Jagdwerkzeug. Ein verlängerter Stachel auf ihrem Kopf hat eine leuchtende Spitze. Diese „Angelrute“ enthält biolumineszente Bakterien. Sie senden ein sanftes Licht aus. Dies imitiert kleine Beute. Diese clevere Täuschung lockt ahnungslose Fische und Krebstiere an. Der Anglerfisch schnappt sie dann mit seinem riesigen, zahnigen Maul. Diese Anpassung ist entscheidend für das Überleben. Nahrung ist dort knapp. Die Bakterien liefern eine energiearme Lichtquelle. Dies ist ein evolutionäres Wunder. Es ermöglicht diesen Tiefsee-Raubtieren zu gedeihen. Über 200 Arten nutzen ähnliche Köder. Die wichtigen Bakterien werden über Generationen weitergegeben.