Fledermausgehirne nutzen spezielle neuronen für riesige distanzen
Spezialisierte Zellen im Hippocampus fungieren als biologisches GPS, mit dem Nilflughunde kilometerweite Gebiete zentimetergenau navigieren können.
Im Gehirn einer Fledermaus fungiert eine spezialisierte Gruppe von Neuronen, die sogenannten Ortszellen, als lebendige Landkarte. Diese Zellen befinden sich im Hippocampus und werden nur dann aktiv, wenn das Tier einen ganz bestimmten Ort passiert. Ursprünglich entdeckten Forscher diese Zellen bei Nagetieren in kleinen Laborylabyrinthen. Doch bei Tieren, die weite Landschaften durchqueren, ist dieses System weitaus komplexer.