Van Gogh malte vor seinem Tod täglich eine Landschaft
In seinen letzten Lebenswochen schuf Van Gogh eine Serie von Panorama-Weizenfeldern, um sowohl tiefe Einsamkeit als auch die stärkende Kraft der Natur auszudrücken.
In seinem letzten Lebensmonat im Bauerndorf Auvers-sur-Oise entwickelte Vincent van Gogh eine Obsession für die weiten Weizenfelder der Region. Er beschrieb sie als so gewaltig wie ein Meer. In einem außergewöhnlichen Schaffensrausch vollendete er im Juli 1890 fast jeden Tag ein neues Gemälde. Diese Werke entstanden oft im Panoramaformat aus zwei Quadraten und hielten die hügelige Vexin-Ebene fest – nur wenige Tage vor seinem Tod.