Ewigkeitschemikalien verursachen Fehlbildungen durch Vitamin-A-Imitation
Industrieschadstoffe wirken im Mutterleib wie ein defektes GPS: Sie stören die molekularen Signale, die dem Embryo zeigen, wie ein menschliches Gesicht geformt wird.
Seit Jahrzehnten beobachten Forscher einen Zusammenhang zwischen PFAS – sogenannten Ewigkeitschemikalien – und schweren Entwicklungsstörungen. Diese synthetischen Verbindungen stecken in unzähligen Produkten, von Pfannenbeschichtungen bis hin zu Zahnseide und Outdoorkleidung. Da sie fast überall vorkommen, tragen fast alle Menschen sie im Blut. Doch wie genau sie das Wachstum von Föten stören, blieb lange ein Rätsel.