Kriegsparteien können bei der Weltmeisterschaft aufeinandertreffen
In einem historischen Novum hat ein WM-Gastgeberland Visa an ein Team vergeben, mit dem es sich zum selben Zeitpunkt in einem aktiven militärischen Konflikt befand.
Die Fußball-Weltmeisterschaft gilt seit langem als Bühne für 'Soft Diplomacy'. Das Turnier 2026 markiert jedoch einen beispiellosen Meilenstein in der Sportgeschichte. Zum ersten Mal hat ein Gastgeberland offiziell eine Nationalmannschaft aus einem Staat willkommen geheißen, mit dem es sich in einem aktiven militärischen Konflikt befindet. Dies geschah, als die USA der iranischen Nationalelf Visa für ihr Eröffnungsspiel in Los Angeles ausstellten. Zu diesem Zeitpunkt kam es zwischen beiden Nationen bereits zu eskalierenden Raketen- und Drohnenangriffen.