Ausgesetzte sterile Mücken sollen wilde Populationen ausrotten
Forscher nutzen einen biologischen Trick, um invasive Krankheitsüberträger ohne Chemie zu bekämpfen. Durch die massenhafte Freisetzung unfruchtbarer Männchen bricht die Population gezielt zusammen.
Die Gelbfiebermücke Aedes aegypti wird oft als die Kakerlake der Insektenwelt bezeichnet. Sie folgt der menschlichen Zivilisation überall dorthin, wo das Klima es zulässt. Diese ursprünglich aus Afrika stammende invasive Art verbreitet gefährliche Krankheiten wie Dengue, Zika und Chikungunya. Fast 40 Prozent der Weltbevölkerung sind durch sie bedroht.