Warmes Ozeanwasser steht physikalisch höher als kaltes
Satellitenradar erkennt drohende Klimaveränderungen, indem es die mikroskopische Ausdehnung pazifischer Wellen misst, die enorme Mengen an Sonnenwärme absorbieren.
Erwärmt sich der Pazifik während eines El-Niño-Ereignisses, ändert sich nicht nur die Temperatur des Wassers. Es dehnt sich physikalisch aus. Da flüssiges Wasser bei Wärme an Volumen gewinnt, steht eine warme Meeressäule mehrere Zentimeter höher als eine kalte. Dies geschieht selbst dann, wenn die Wassermenge exakt gleich bleibt.