Labor-Antikörper stoppen Migräne vor ihrem Entstehen
Durch die Neutralisierung eines Proteins stoppen diese Labormoleküle die Gefäßerweiterung und beenden tagelange Qualen oft schon wenige Stunden nach der Infusion.
Die meisten Migränemittel wurden eher zufällig entdeckt. Jahrzehntelang verschrieben Ärzte Blutdrucksenker oder Antidepressiva in der Hoffnung, das Leiden von weltweit einer Milliarde Menschen lindern zu können. Eptinezumab markiert hier einen entscheidenden Wendepunkt. Es handelt sich um einen monoklonalen Antikörper – ein im Labor gezüchtetes Protein, das gezielt eine einzige Schwachstelle angreift.