Gletscherechos als Frühwarnsystem für die Eisstabilität

Wissenschaft
Gletscherechos als Frühwarnsystem für die Eisstabilität

In schmelzenden Eishöhlen wandert der Schall viermal schneller als in der Luft und verrät so die verborgenen strukturellen Geheimnisse einer sterbenden Landschaft.

Ruft ein Wanderer in das gewölbte Portal eines Gletschertunnels, wirft das Eis mehr als nur den Schall zurück. Da Eis eine weitaus höhere Dichte als Luft besitzt, rasen die Schallwellen mit etwa 4.000 Metern pro Sekunde durch die gefrorenen Wände. Das ist fast viermal so schnell wie die Schallgeschwindigkeit in der Atmosphäre.

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