Wärmere Berge bieten Zecken neuen Lebensraum
Steigende Temperaturen in den Alpen ermöglichen es Zecken, in immer größere Höhen vorzudringen und Krankheiten in ehemals sichere Bergregionen zu tragen.
Der Gemeine Holzbock, Ixodes ricinus, war einst auf das feuchte europäische Flachland beschränkt. Eine unsichtbare Temperaturschwelle machte das Überleben in großen Höhen unmöglich. Doch diese Barriere bröckelt nun, da sich die Berghänge erwärmen. Inzwischen finden die Parasiten dort die nötige Wärme, um ihren Lebenszyklus abzuschließen.