Stadtkojoten orientieren sich an menschlichen Straßennetzen

Tiere
Stadtkojoten orientieren sich an menschlichen Straßennetzen

Indem sie Abwasserkanäle und Seitengassen wie einen festen Atlas nutzen, haben diese Raubtiere ein räumliches Gedächtnis entwickelt, das so präzise ist wie das von professionellen Taxifahrern.

Während wir Menschen uns auf leuchtende Bildschirme verlassen, entwickeln Kojoten in der Stadt komplexe mentale Karten aus Asphalt. GPS-Daten besandeter Tiere aus Chicago und Los Angeles zeigen, dass diese Raubtiere nicht wahllos umherstreifen. Stattdessen folgen sie über Jahre hinweg präzisen Routen durch ein Labyrinth aus Abflussrohren und Zaunlücken. Ihre nächtlichen Streifzüge können zwanzig Kilometer umfassen.

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