Mönche retteten altes wissen vor dem verlust
Mittelalterliche Mönche kopierten alte Texte in Klöstern akribisch von Hand. So bewahrten sie wichtiges Wissen vor dem Verlust. Sie überbrückten die Lücke zwischen klassischer Bildung und modernen intellektuellen Traditionen.
Im Mittelalter (5. bis 15. Jahrhundert) wurden christliche Mönche zu Europas unbesungenen Helden des Wissens. In stillen Klosterräumen, den sogenannten Skriptorien, kopierten sie mühsam alte Texte von Hand. Diese enorme Anstrengung bewahrte klassisches griechisches und römisches Wissen. Dazu gehörten Aristoteles' Philosophie und wissenschaftliche Werke. Sie waren nach dem Fall des Römischen Reiches von der Zerstörung bedroht.
Es gibt mehr zu lesen — öffne die App, um weiterzulesen.