Lange Kameraeinstellungen können das Gehirn in Trance versetzen

Kunst
Lange Kameraeinstellungen können das Gehirn in Trance versetzen

Filmemacher können ein Gefühl der Entfremdung auslösen, indem sie Schnitte hinauszögern. Das zwingt das Gehirn dazu, die Handlung zu ignorieren und stattdessen die eigenen Gedanken zu beobachten.

Wenn eine Kamera den Blick nur wenige Sekunden länger hält als erwartet, verliert das Gehirn den Anschluss an die Handlung. Regisseur Sam Levinson hat diese Technik in der Serie 'Euphoria' perfektioniert. Er nutzt Einstellungen, die etwa dreißig Prozent länger dauern als der Branchendurchschnitt.

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