Ein seltener Virus verwandelt das eigene Blut in eine Flutwelle in der Lunge
Rauchfeine Partikel gelangen aus Nagetiernestern in die tiefsten Bereiche der menschlichen Lunge und umgehen das Immunsystem, bis es fast zu spät ist.
Als UN-Truppen 1978 in Korea erstmals auf ein mysteriöses Fieber stießen, begegneten sie einem Virus mit einer 500 Millionen Jahre alten Geschichte. Das Hantavirus hat sich über Jahrmillionen gemeinsam mit Nagetieren entwickelt. Es verbreitet sich nicht wie eine gewöhnliche Erkältung. Stattdessen lauert es im getrockneten Kot von Feldmäusen, bis ein Mensch den aufgewirbelten Staub einatmet.