Eine Woche in einer Stadt beschleunigt das Sprachenlernen
Tiefes Eintauchen aktiviert die Spiegelneuronen im Gehirn um vierzig Prozent stärker. So nehmen Reisende lokale Redewendungen eher durch Intuition als durch Auswendiglernen auf.
Wer in einer Woche durch drei Städte hetzt, betrachtet die Welt distanziert. Soziologen nennen dieses Phänomen den 'touristischen Blick'. Diese schnelle Fortbewegung beschränkt das Gehirn auf oberflächliche Beobachtungen. Bleibt man jedoch sieben Tage im selben Viertel, wandelt sich die Erfahrung zu verkörpertem Wissen.
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