Vulkanausbrüche düngen Ozeane, fördern Phytoplankton
Vulkanausbrüche streuen nährstoffreiche Asche in die Ozeane. Dies fördert das Phytoplanktonwachstum. Es löst massive Blüten aus. Diese erhalten marine Ökosysteme und beeinflussen das Erdklima.
Vulkanausbrüche wirken überraschend als Ozeandünger. Sie setzen eisen-, phosphor- und siliziumreiche Asche frei. Diese nährstoffreiche Asche sinkt ins Meer. Sie löst ein schnelles Wachstum von Phytoplankton aus. Dies sind winzige Algen, die die Basis der marinen Nahrungskette bilden. Diese Algenblüten sind besonders wichtig in eisenarmen Regionen. Dazu gehört der Südliche Ozean. Zum Beispiel brach Alaskas Vulkan Kasatochi 2008 aus. Er erzeugte eine Phytoplanktonblüte im Nordpazifik. Diese war ungefähr so groß wie Belarus. Diese mikroskopisch kleinen Organismen produzieren bis zu 50 % des Sauerstoffs der Erde. Sie absorbieren auch viel Kohlendioxid. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Klimaregulierung. Solche Ereignisse zeigen, wie geologische Aktivität das Meeresleben stark beeinflusst.