Styropor besteht eigentlich zu 98 Prozent aus Gas
Dieser allgegenwärtige weiße Schaumstoff ist eine strukturelle Illusion: Er nutzt minimale Mengen Kunststoff, um riesige Luftmengen für eine extreme Isolierung einzuschließen.
Wer einen Block Styropor in der Hand hält, hält eigentlich fast nur Luft. Das Material entsteht, indem winzige Kunststoffperlen durch Hitze und Gas auf das Fünfzigfache ihrer Größe aufgebläht werden. So entsteht ein Geflecht, bei dem die feste Materie nur zwei Prozent des Volumens ausmacht. Der Rest ist ein Labyrinth aus mikroskopischen Gastaschen, die im Schnitt nur 0,2 Millimeter breit sind.