Die Klippen von Gallipoli wirkten wie akustische Spiegel
Während der Invasion von 1915 nutzten osmanische Verteidiger die natürliche Akustik der Landschaft, um feindliche Schritte durch Gipsgestein zu orten und Befehle durch Echos zu übertönen.
Als die Soldaten im Jahr 1915 die 30 Grad steilen Hänge der Halbinsel Gallipoli erstürmten, kämpften sie nicht nur gegen die osmanische Armee. Sie kämpften auch gegen die Physik des Geländes. Die steilen, gewölbten Kalksteinklippen fungierten als gewaltige akustische Spiegel. Sie reflektierten Schallwellen so effizient, dass 99 Prozent des Lärms zurück zum Ufer geworfen wurden.