Staatshilfen fördern oft eher den Luxuskonsum als die Grundversorgung
Finanzielle Zuwendungen fließen oft nach oben: Während einkommensstarke Haushalte staatliche Hilfen für Luxusgüter nutzen, kämpfen Geringverdiener mit steigenden Mieten.
Als die US-Regierung Konjunkturschecks an die Bevölkerung verteilte, sollte dies eigentlich die gesamte Wirtschaft stabilisieren. Doch das Geld floss in zwei völlig unterschiedliche Richtungen. Für die reichsten zehn Prozent der Haushalte, deren Vermögen nach der Krise von 2020 um insgesamt 13 Billionen Dollar wuchs, befeuerten diese Zahlungen den Kauf von Luxusgütern. Daten der Federal Reserve belegen, dass die Ausgaben für High-End-Produkte um 15 Prozent stärker stiegen als die Ausgaben für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel.
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