Perserteppiche sind gewebte karten des paradieses

Kultur
Perserteppiche sind gewebte karten des paradieses

Perserteppiche weben muster, die islamische paradiesgärten symbolisieren. Sie verwandeln fäden in erzählungen von glaube und kultur. Diese haben jahrhunderte überdauert.

Perserteppiche sind mehr als nur bodenbeläge. Ihre komplexen muster stellen die paradiesgärten der islamischen tradition dar. Diese entwürfe sind vom koranischen jannah inspiriert. Sie zeigen fließende flüsse, reiche früchte und schattige bäume. Stilisierte zypressen symbolisieren unsterblichkeit. Blumenmotive erinnern an blühende gärten. Geometrische bordüren ahmen himmlische umfriedungen nach. Dezente blau- und grüntöne stellen oft die vier flüsse dar. Diese sind milch, wein, honig und wasser. Diese alte tradition reicht bis ins fünfte jahrhundert v. Chr. zurück. Nach der arabischen eroberung im siebten jahrhundert gewann sie islamischen einfluss. Handwerker in regionen wie isfahan und kaschan fertigen diese stücke sorgfältig. Sie verwenden natürliche farbstoffe für lebendige farben. Die unesco erkennt diese teppiche als immaterielles kulturerbe an. Sie verbinden weiterhin das irdische mit dem göttlichen. Sie vermitteln spirituelle ideen durch ihre zeitlose kunst.

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