Wettmärkte sagen Wahlen präziser voraus als Umfragen
Während klassische Umfragen auf bloßen Behauptungen basieren, zwingen finanzielle Einsätze die Teilnehmer dazu, Vorurteile abzulegen und auf die tatsächliche Realität zu wetten.
Ein Experiment an der University of Iowa bewies bereits 1984 Erstaunliches: Studenten, die zwanzig Dollar setzten, sagten Wahlergebnisse um 15 Prozent genauer voraus als Profis. Dieses System der 'Iowa Electronic Markets' etablierte die Idee, dass finanzielle Anreize als Filter für die Wahrheit dienen. Im Gegensatz zu Umfragen, die oft nur flüchtige Stimmungen oder unehrliche Antworten einfangen, verlangt ein Markt echtes Kapital.