Biologische Unterschiede bescheren männlichen Athleten fünfzehn Prozent Geschwindigkeitsvorteil
Betrüger bei einem südafrikanischen Marathon zeigten unfreiwillig, wie prägend die Biologie im Sport ist: Die männliche Physiologie steigert die Herz-Lungen-Effizienz massiv.
Beim Comrades-Marathon in Südafrika flogen männliche Läufer auf, die sich geschickt verkleidet hatten. Sie starteten in der Frauen-Klasse, um Preisgelder zu erschleichen. Dieser Betrug verdeutlicht die enorme physische Kluft zwischen den Geschlechtern. Bei gleichem Trainingsstand laufen männliche Athleten in der Regel fünfzehn Prozent schneller als ihre Konkurrentinnen.