Osmanische Teppichknüpfer maßen jeden Schnitt tausendmal ab
Im Osmanischen Reich des 16. Jahrhunderts waren Webmeister an strenge Zunftgesetze gebunden, die tausend geistige Prüfungen für jede einzelne Handlung verlangten.
In den geschäftigen Werkstätten des Istanbuls im 16. Jahrhundert verbrachte ein Webmeister oft Stunden vor dem Webstuhl, bevor er auch nur einen Faden berührte. Diese extreme Bedachtsamkeit war von den mächtigen Zünften vorgeschrieben. Für sie galt bereits ein einziger falsch gesetzter Knoten als moralisches Versagen.
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